Sportportraits mit drei Blitzen

Fotografie

In einem der letzten Beiträge habe ich darüber geschrieben, dass ich die Spielerinnen und den Staff der ersten Mannschaft des VC Kanti bei im Studio hatte, um die aktuellen Portraits aufzunehmen. Die „Sportportraits mit drei Blitzen“ sind mittlerweile freigegeben. Gerne zeige ich hier die Fotos.

Sportportraits mit drei Blitzen

Bisher habe ich die Fotos jeweils vor weissem Hintergrund aufgenommen. Dieses Jahr wollte ich das ändern und etwas mehr Volleyballstimmung ins Studio bringen. Für meine Portraits arbeite ich oft mit nur einem Blitz, für Fotos auf weissem Hintergrund brauche ich drei Blitze. Beim Aufbau für diese Portraits ging ich wie gewohnt vom Hauptlicht aus: Ein Blitz mit einer Beautybox von vorne, zentral. Einen Blitz setzte ich über das Netz, um von hinten ein Licht auf die rechte Seite meiner Models zu bekommen (Hairlight). Das Netz, das ich aufgehängt hatte, verschwand in diesem Setting allerdings vor dem dunklen Hintergrund. So setzte ich einen dritten Blitz ein, um das Netz wieder hervorzuholen.

Die Augen

Die technische Umsetzung bei Portraits ist oft der einfachere Teil der Arbeit. Anspruchsvoller und herausfordernder ist es, die Person so abzulichten, dass sie natürlich erscheint. Für mich macht dies den Reiz der Portraitfotografie aus. Wenn die Person lächelt, sollte das ganze Gesicht lächeln, nicht nur die Mundwinkel. Und wenn die Person entspannt schaut, sollte ebenfalls alles entspannt sein. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, was die Augen der Person vor mir machen.

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Auch wenn man nicht viel mehr sieht als die Augen, meint man doch zu wissen, ob die Person lacht oder eher konzentriert ist.

Postproduktion

Die RAW-Entwicklung führte ich wie gewohnt in Capture One durch und exportierte die Fotos dann als TIFF-Dateien in den Photoshop. Dort arbeitete ich mit dem Plug-In TK7, um per Mausklick Auswahlen nach Helligkeitswerten zu erstellen. So konnte ich relativ einfach den Hintergrund etwas aufhellen und das Netz so sichtbarer zu machen, ohne das gesamte Bild aufzuhellen. Anschliessend entrauschte ich selektiv die Schatten, behob die digitale Unschärfe mit einem Schärfscript und führte dann die „Beautyretusche“ durch. Für viele meiner Arbeitsschritte habe ich mir Photoshop-Aktionen erstellt oder einige gekauft. So kann ich das Erstellen von Ebenen etc. automatisieren und mich um die kreativen Aufgaben kümmern. Das Schlussresultat gefällt mir:


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