Marco Kern

Personal Branding

Zum Abschluss des „Audiografie„-Projektes darf ich heute Marco Kern vorstellen. Der Langstreckenläufer war ebenfalls letztes Jahr bei mir im Studio und hat mich bei meinem Projekt unterstützt.

Marco Kern im Gespräch

Da meine Frau zur Zeit des Projektes Marco im Athletiktraining begleitet hat, kannte ich Marco ein bisschen. Als ich in anfragte, ob ihn das Projekt interessieren und er mitmachen würde, sagte er sofort zu. Wir organisierten am Shootingtag also einige Gegenstände, die im Krafttraining gebraucht werden und schafften alles ins Studio. Beim letzten Bild – der „Wettkampf“ – testeten wir verschiedene Szenarien, das Rennen gemacht hat das hier präsentierte Bild. Obwohl er nur im Studio sass, finde ich, dass die Konzentration vor dem Wettkampf sehr gut zu sehen ist.


„Ich bin Marco Kern und bin 31. Meine Leidenschaft habe ich 2001 entdeckt, als ich als kleiner Junge in der Nacht aufgestanden bin und André Bucher zugeschaut habe, wie er Weltmeister über 800 Meter wurde. Ab da wollte ich werden wie er.“


„Das tägliche Training bestimmt meinen Alltag seit ich 14 bin. Damals entschied ich, dass ich in meinem Sport, dem Laufen, so weit kommen will, wie ich Spass habe und auch merke, dass ich meine Ziele erreichen kann. Mein tägliches Training gibt mir Zufriedenheit, macht mich glücklich und so fühle ich mich wohl. Dann fällt es mir einfach, am Morgen aufzustehen, die Laufschuhe anzuziehen und laufen zu gehen. Das ist für mich wirklich die Leidenschaft, wobei der Wettkampf gar nicht im Zentrum steht.

Ich hatte nie das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen oder durch den Sport zu verpassen. Er ist für mich eine Lebensschule, der Laufsport, der mich schon über 15 Jahre begleitet und mir im Leben viele Freundschaften beschert hat, natürlich auch Erfolg aber auch Misserfolg. Aus diesem lernte am meisten, wie es ist, wenn man nach einem Rückschlag, einer Verletzung, wieder zurückfindet. Dieses Zurückfinden beginnt mit dem Tag oder Moment des Befundes oder der Diagnose. Dann ist man am absoluten Tiefpunkt. Aber ab dem nächsten Moment gehts schon wieder aufwärts. Ich versuche so schnell wie möglich wieder den Fokus nach vorne zu richten. Denn ich sage mir, je schneller ich das kann, desto schneller geht es mir wieder gut und desto schneller fühle ich mich auch wieder wohl. Und so ist das Ziele-Setzen für mich sehr wichtig und bestimmt meinen sportlichen Alltag.“


„Der sportliche Wettkampf oder das Rennen ist für mich der eigentlich Höhepunkt meiner Leidenschaft. Dann kann ich in diesen Minuten, Stunden ausleben, was ich trainiert habe. Ich arbeite auf einen Tag X hin und habe innerhalb der Wettkampfdistanz, seien das 5 oder 10 Kilometer, Halbmarathon oder gar ein Marathon, Zeit, das abzurufen, worauf ich im Training hingearbeitet habe. Da spielen sehr verschiedene Gefühle mit. Gerade in der Phase kurz vor dem Wettkampf, wenn die Nervosität steigt, je näher der Startschuss kommt und man sowieso das Verlangen hat, endlich loslegen zu können, versucht man mit der Fokussierung auf den Wettkampf mit der Nervosität und Anspannung umgehen zu können. Dann versetzt man sich in den bekannten Tunnel, um alle Energie zu sammeln und sie nachher abrufen zu können.“

Marco, auch dir vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit, bei meinem Projekt mitzumachen.

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